ADHS zeigt sich im Erwachsenenalter anders als bei Kindern. Das macht die Diagnose herausfordernd – und die Begleitung komplex. Dieser Artikel erklärt, wie sich die Symptome verändern, was typisch für Erwachsene ist und warum das Verständnis dieser Unterschiede so wichtig ist.
Die drei Kernsymptome bleiben: Unaufmerksamkeit, Impulsivität, Hyperaktivität
Auch die neurobiologische Grundlage bleibt bestehen: Dopamin- und Noradrenalinregulation im Frontalhirn ist gestört.
| Symptom | Kindheit | Erwachsenenalter |
| Hyperaktivität | Zappeln, Klettern | Innere Unruhe, Gedankenrasen |
| Impulsivität | Dazwischenreden, Wutausbrüche | Ungeduld, voreilige Entscheidungen |
| Unaufmerksamkeit | Schulprobleme, Vergessen von Hausaufgaben | Prokrastination, Chaos im Alltag |
Zusätzlich rücken bei Erwachsenen folgende Themen in den Vordergrund:
Emotionale Dysregulation (z. B. Reizbarkeit, Stimmungsschwankungen)
Chronisches Aufschieben (Prokrastination)
Selbstwertprobleme, oft durch wiederholtes Scheitern
Paul ist 27, Student, jobbt nebenher. Er ist schnell überfordert, hat Schwierigkeiten mit Planung, vergisst Termine und zweifelt an sich selbst. In seiner Kindheit galt er als “wild” und war oft unkonzentriert. Heute sind seine Probleme subtiler, aber genauso einschränkend.

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Viele Erwachsene werden nicht diagnostiziert, weil ihr Bild nicht dem klassischen Kinder-ADHS entspricht
Fehl- oder Spätdiagnosen begünstigen Komorbiditäten (z. B. Depression, Angststörung)
ADHS bei Erwachsenen ist weniger sichtbar, aber nicht weniger real. Ein informierter Blick hilft, unnötiges Leid zu vermeiden – und den Weg zu passender Hilfe zu ebnen.

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